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| Der Sprecher leitet in das
Stück ein und verbindet im Verlauf des
Abends auch verschiedene Spielebenen zur Erleichterung der
Zuschauer mit dem "roten Faden". |
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| Die Amme versteht die heute so
überspannt wirkende Antigone
nicht; diese verlangt seltsame Dinge, und sie hat in der Nacht wohl
überhaupt nicht geschlafen.
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| Die beiden Schwestern im
Gespräch über das ungerechte Gebot
des regierenden Königs. |
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| Ismene und Antigone sind
innerlich doch sehr weit voneinander
entfernt. |
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| In der Riege der Rezitatoren
war der Bundespräsident mit einem
bezeichnenden Auszug aus seiner wichtigen "Berliner Rede 2001"
vom 18. Mai vertreten; hier der entsprechende Videoausschnitt mit
Johannes Rau.
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| Kreon verhört einen Wächter,
der eine Gebotsübertretung melden
muss. (Im Hintergrund der Berater des Herrschers.) |
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| Haimon tut, was seine Braut
verlangt, versteht sie aber nicht - Es
werde keine Hochzeit geben ... |
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| Als Antigone wird abgeführt
wird, stehen die anderen
schreckensstarr.
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| Aussprache zwischen Kreon und
Haimon. |
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| Antigone in Gefangenschaft. |
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| Im Ensemble-Raum neben der
Bühne kann man an der Reaktion
der jungen Spieler auf die Szenen um Antigone gleichsam ein
Stimmungsbarometer ablesen. |
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| "Abel, steh auf!" -
Eindringlich beginnen die ersten Texte das
Publikum in das Geschehen - um das alte Herrscherhaus des
Oidipos einzustimmen (Rezit.: Andrea Achenbach). |
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| Die Kammerzofe überbringt dem
schon ganz vom Schicksal und
seiner eigenen Verirrung zerschlagenen König eine weitere
Todesnachricht: auch seine Gattin Eurydike lebt nicht mehr.
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| Kreon samt Berater hören voller
distanzierter Spannung, was dem
König geweissagt wird. |
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| Kreon, nachdem er das vorhergesagte Unglück über seine Familie selbst herbeigeführt hat. |
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| Die Delphische Opferpriesterin
versucht mit Mahnung und Warnung
auf Kreon einzuwirken. |
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| "Als sie aufgestanden war,
stand sie allein [...]"- Trotzdem erwarten
"die andern" (wie der Dichter des Textes uns im Oktober erklärt hat),
dass die Mutigen zu ihrer Haltung stehen und sich nicht entmutigen
lassen.
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| Innerliche Anspannung führt
dazu, dass sich unter den
Schauspielern einige gegenseitig auf die Nerven gehen.
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| Mahnend formieren sich die
Rezitatoren und Spieler...
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| ... zum eindringlichen
Schlusschor mit Sophokles' Lied über die
Ungeheuerlichkeit des Menschen. |